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Sonntag, 27. Februar 2011

// VERBLÜHTE USA


 // Roger Eberhard - Wilted Counrty

© Roger Eberhard
© Roger Eberhard
© Roger Eberhard
© Roger Eberhard

© Roger Eberhard
© Roger Eberhard
© Roger Eberhard
© Roger Eberhard
© Roger Eberhard
© Roger Eberhard
© Roger Eberhard
© Roger Eberhard
© Roger Eberhard
© Roger Eberhard
© Roger Eberhard
© Roger Eberhard

 Im trockenen Gras neben einer Straße steht ein meterhohes Hinweisschild.
Buchstaben fehlen. Vermutlich führt es an einen Ort, der gar nicht mehr existiert.
In seinem Fotobuch Wilted Country (Vertrocknetes Land) hat der Schweizer Fotograf Roger Eberhard die Landschaft von Nevada, Nebraska und Wyoming in gleißendem Licht eingefangen. Seine Bilder zeigen eingestürzte Wassertürme, verlassene Geschäfte, verendete Tiere. Doch neben der Einsamkeit und Leere zeichnet seine Fotografien auch eine fast überirdische Schönheit aus.
Der Schriftsteller Benedict Wells hat das Fotobuch mit Texten über seine Autotour durch die Vereinigten Staaten ergänzt: "Als ich wieder auf dem Highway bin, sehe ich in der Ferne ein Lichtermeer, das eine gigantische Metropole ankündigt. Ich durchblättere die Karten, doch nirgendwo ist eine Stadt eingezeichnet. Seltsam. Als ich näher komme sehe ich, dass es gar keine Stadt ist. Es sind nur eine Million Lichter, ein Haufen Tankstellen, Supermärkte, Fast-Food-Ketten und Motels. Mitten ins Nichts haben sie diese grotesken Konsumpaläste gebaut. Der Plan scheint jedoch schief gegangen zu sein, Menschen sieht man keine, alles wirkt ausgestorben. Die etwas andere Geisterstadt eben."

 Wilted Country Herausgegeben von Walter Keller Mit Texten von Anthony Bannon und Benedict Wells Fotografien von Roger Eberhard Gebunden, 80 Seiten, 41 farbige Abbildungen, 37 Euro Verlag Scheidegger und Spiess

Quelle: Text und Bilder ZEIT ONLINE

Mittwoch, 23. Februar 2011

// Gesichter der Welt

© Stefan Enders/Gruppe28  Havanna, Kuba, 1997

© Stefan Enders/Gruppe28  Düsseldorf, Königsallee, 1999

© Stefan Enders/Gruppe28  Havana, Kuba, 1994

© Stefan Enders/Gruppe28  Havanna, Kuba, 1994

© Stefan Enders/Gruppe28  Cannes, Frankreich, 1994

© Stefan Enders/Gruppe28  Istanbul, Türkei, 2010

© Stefan Enders/Gruppe28  New York City, USA, 1995

 © Stefan Enders/Gruppe28  Trinidad, Kuba, 1994

© Stefan Enders/ Istanbul, Türkei, 2010- Punks auf der abendlichen Istiklal Caddesi, der Einkaufsstraße der europäischen Seite Istanbuls

© Stefan Enders/ Jerusalem Altstadt, Israel, 2006

© Stefan Enders/ Mandalay, Birma, 2001

© Stefan Enders/ Manila, Philippinen, 2006

© Stefan Enders/ Nyaung U, Birma, 2001

© Stefan Enders/ Tel Aviv, Israel, 2006
© Stefan Enders/Istanbul, Türkei, 2010
all pictures by Stefan Enders
Quelle: ZEIT ONLINE

Mittwoch, 2. Februar 2011

// Verwirrende Pracht - Transvestiten in Pakistan

© Ulrich Ladurner



© Ulrich Ladurner
 Entdeckt ein junger Pakistaner, dass er als Frau in einem männlichen Körper lebt, verlässt er die Ursprungsfamilie und geht zu Menschen wie Bobby, die ihn als Frau aufnehmen.

© Ulrich Ladurner
Mann wie Frau vertrauten ihnen. Das machte sie zu Wissensträgern.

© Ulrich Ladurner
Sie lehren sie tanzen und singen, was von jeher zu den Hauptbeschäftigungen der Hijras gehört. Bobby ist die Mutter, ihr Guru

© Ulrich Ladurner
Wie viele Hijras es in Pakistan heute gibt, weiß keiner genau. Bobby sagt- "Wir sind eine halbe Million!" Das ist vermutlich übertrieben.

© Ulrich Ladurner
Wie zum Beweis lädt Bobby zu einer Geburtstagsfeier in einer wedding hall in Rawalpindi.

© Ulrich Ladurner
Derzeit haben es die Hijras in Pakistan dank des Obersten Richters Ifitkar Chaudry wieder etwas besser. Chaudry sagte in einer Stellungnahme über die Hijras- "Sie sind Bürger unseres Staates wie alle anderen auch!"

© Ulrich Ladurner
Die Hijras tanzen von Mitternacht bis sieben Uhr morgens und zeigen sich den Gästen in all ihrer verwirrenden Pracht.

© Ulrich Ladurner
Hijras hatten am Hof der muslimischen Moguln, der Herrscher Indiens zwischen dem 16. und dem 19. Jahrhundert, viel Einfluss.

© Ulrich Ladurner
Niemand stört das ausgelassene Fest, das all dem widerspricht, was wir von Pakistan zu wissen glauben.
Bilder und Text: ZEIT ONLINE

Dienstag, 25. Januar 2011

// Die Melancholie der Frittenbude


// Dirk Reinartz
An der Bundesstrafle 264 bei Langerwehe, 1981 (aus der Serie: Kein schöner Land)

Bismarck in America 1998

Bismarck in America, 1998

Bismarck-Denkmal in Goslar (aus der Serie- Bismarck - Vom Verrat der Denkmäler, 1988-89)

Innere Angelegenheiten 1989-2002

Elbufer, Grünendeich, 1979 (aus der Serie- Kein schöner Land,1978-1987)

Hamburg St. Georg 1981

Hamburg, St. Georg 1981

Hamburg. St. Georg 1981

Innere Angelegenheiten 1989-2002

New York 1974

New York 1974

Porträt Gerhard Richter, 1988

Porträt Konrad Klapheck, 1981

Richard Serra, Afangar, 1990

New York 1974


Die Ausstellung "Dirk Reinartz - Fotografien" im Suermondt-Ludwig-Museum in Aachen ist noch bis 06.02.2011 geöffnet.

Wilhelmstraße 18, 52070 Aachen. Tel +49 (0)241 / 47980-0,
www.suermondt-ludwig-museum.de